Die gleiche Übung und doch individuell?
Eine anregende Betrachtungsübung
Die Kobra ist eine elegante und auch anspruchsvolle Rückwärtsbeuge im Yoga.
Allen Ausführenden hier ist gemeinsam, dass sie sich diese asana erarbeitet haben, dass sie ihren Einsatz und ihre Kraft hineinlegen. Bei jeder Person entsteht eine klare Form und ein spezifischer Ausdruck.
Swami Vishnudevananda – spricht von einem langsamen Zurückrollen des Rückens, dabei spürt der Übende das Biegen in jedem Wirbel. Der Übende atmet beim Hochheben ein, hält während der statischen Phase den Atem an und beim Absenken schließlich atmet er wieder aus.
Heinz Grill – hebt hervor, dass sich der Körper in dieser Rückwärtsbeuge nicht willentlich zu einer großen aufgerichteten Geste erhebt, sondern sich rundet, kleiner wird und in der statischen Phase ruhig und offen im Raum ruht. Der Atem wird während der Ausführung in seinem freiem Fluss gelassen.
Kriya-Yoga – kam durch Yogananda in den Westen.
Die Anregung eines Energieflusses (Prana) durch bestimmte
energetische Übungen und Atemkontrolle wird in der asana-Praxis
angestrebt.
Wie ist das technische Vorgehen beim Üben?
Gibt es ein Vorstellungsbild, das ich umsetzen möchte?
Was macht das Denken? Die Wachheit?
Fließt eine Energie?
Wie ist der Ausdruck, kraftvoll, geschmeidig, sportlich, künstlerisch?
Wie erlebt ihr die Bilder? Praktiziert ihr selbst die Kobra und wie geht ihr vor?
Jede Anregung und jeder Austausch ist willkommen!
.


0 Kommentare