#9072
Stefan
Teilnehmer

    Liebe Maria,

    du beschreibst das sehr treffend bzgl. unseres Hingebens über unser Tun – ja, so empfinde ich das auch, ein jeder gibt ein Teil von seiner Schöpfer- und Liebeskraft hinein in seine Gedanken, Worte und Taten.
    In diesem Sinne können wir der Welt unser Licht spenden, sie schöner, liebevoller und damit sinniger gestalten.

    Hinsichtlich der Dankbarkeit beim Essen habe ich mir angewöhnt, erstmal kurz inne zu halten bevor ich anfange zu essen und im Gedanken mich bei allen Beteiligten dafür zu bedanken.
    Dies schafft nicht nur eine größere Bewusstheit beim Essen generell, sondern auch ein Mehr an Genuss und Wohlgefühl beim und nach dem Essen.
    Mir kommt es fast so vor, als ob dadurch die Nahrung erst wirklich vollständig aufgeschlossen und verwertet werden kann.

    Diesen bewussteren Umgang generell mit allen Dingen, welche viele andere Hände vor mir erst ermöglicht haben, gewöhne ich mir immer mehr an.
    Es schafft eine Art energetischer Verbindung zwischen den Herstellern und mir als Nutzer und holt mir immer wieder ins Bewusstsein, dass wir nur deswegen so viele schöne und nützliche Dinge zur Verfügung haben, da ein jeder seinen Teil dazu beiträgt.
    Dies schafft in mir nicht nur mehr Dankbarkeit gegenüber meinen Mitmenschen, sondern gleichzeitig auch eine größere Wertschätzung meiner eigenen Leistung – und auch die Geisteshaltung, dass nichts selbstverständlich ist, sondern dass alles erst möglich wird, da viele Menschen ihren Dienst dafür leisten.

    Lichte Grüße

    Stefan