#8673
Stefan
Teilnehmer

    Liebe Maria, liebe Leser,

    ein individueller Weg ergibt sich zwangsläufig, finde ich, da jeder andere Zugänge des Lebens für sich auswählt, wie du ja auch schreibst, möchtest du selber auswählen, von wem, was und wann du lernen magst.
    Im Sinne von Wahrheit meine ich jedoch, dass es in dem Sinne für uns Menschen „nur“ eine persönliche (innere) Wahrheit geben kann und keine absolute, da wir nicht alles erfassen können, was ist und was „Leben“ bedeutet.

    Mein Lehrer, wenn man so möchte, ist der Geist des Lebens, manche nennen ihn den „Heiligen Geist“ oder „Geist Gottes“ oder du Maria würdest wahrscheinlich „Geist Christi“ oder „Christus-Energie“ dazu sagen…
    Ich bin stets mit ES verbunden und stimme mein Leben weitestgehend mit dieser übergeordneten intelligenten Instanz, welche mich jahrelang über diverse Erzengel (u.a. MICHAEL) geschult hatte, ab.
    Auch hatte einer meiner besten und innigsten Freunde (mit dem ich mich stets in einem tiefen, geistigen Austausch befinde) und ich eine Erscheinung in einer kleinen Kirche auf Kos, die dem Erzengel MICHAEL (!) gewidmet ist.
    Hans fiel auf die Knie und schrie: „Ich brenne, ich brenne!“ und mir riss es zeitgleich den Mund auf und ich sah, wie ein Geistwesen mir eine Art Samen in den Rachen hinein legte.
    Dieser Same ist mittlerweile ein stattlicher Baum geworden, der meine körperliche Erscheinung weit überragt.
    Was diese Schulung und diese Erscheinung und dieser Baum genau bedeuten und warum mir dies überhaupt alles geschieht, kann ich euch leider selber nicht sagen – und mit wem ich mich auch bisher darüber ausgetauscht hatte, niemand hatte bisher Ähnliches erfahren…?!?

    Insofern habe ich zwar genauso meine Lebens-Aufgaben zu lösen wie jeder andere von uns auch, jedoch steht mir dieser (innere/übergeordnete) Ratgeber immer hilfreich zur Seite.
    Dies kann im Grunde jeder von uns so handhaben, meine ich, denn dieser Geist ist ja überall da und durchdringt alles – die Frage ist nur, wer sich damit bewusst verbinden und führen lassen mag – dies ist uns ja frei gestellt.
    Und ich hatte diese Entscheidung (zum Glück!) früh in meinem Leben getroffen, auch in Bezug auf mein damaliges langjähriges Bibelstudium, in dem ich immer wieder um die Bedeutung der Worte Jesu gerungen hatte.
    Soweit die Antwort auf deine diesbezügliche Frage, wie das für mich konkret in meinem Leben aussieht, Maria.

    Dass wir diese innere Lebendigkeit nicht von jetzt auf gleich leben können, ergibt sich aus dem Glauben daran – je größer und tiefer der vertrauensvolle Glaube an diese Kraft von uns ist, desto schneller werden wir innerlich lebendig werden können.
    Oft bedarf es jedoch vieler Erlebnisse und Erfahrungen, um innerlich einen festen Glauben daran in uns entwickeln zu können.
    Und nach der (gefühlt) 1000 ten positiven Erfahrung damit hatte ich irgendwann für mich beschlossen, diese Instanz, welche ich (intuitiv oder auch über eine Stimme) wahrnehme, nicht mehr anzuzweifeln, sondern mich in Gewissheit darauf zu verlassen.

    Neale Donald Walsch (Bücher: Gespräche/Freundschaft/Partnerschaft mit Gott) antwortete einmal sehr weise auf die Frage, was er sich eigentlich einbilde, zu meinen, er könne mit Gott reden, in dem Sinne, dass er sagte: „Es sei nicht die Frage, mit wem Gott rede, sondern wer IHM zuhört..“ 😉
    Besser kann man es nicht ausdrücken, finde ich.

    Und wie gesagt, es geht ja immer um Entscheidungen, die wir treffen (müssen) in unserem Leben – so spüre ich gerade auch in meinem Konsumverhalten stets ab, welches Produkt ich von welchem Hersteller nehmen soll – „soll“ in dem Sinne, da ich nachhaltige, faire und nach Möglichkeit biologische Produkte bevorzuge – und diese Informationen jedoch nicht immer alle bei der Kaufentscheidung zur Verfügung habe.
    So kann es z.B. sein, dass ich vor der Wahl stehe, nehme ich nun Bio-Tomaten aus Spanien oder regionale nicht Bio-Tomaten aus Bayern…?
    Und neulich war es dann so, dass meine Hand nach den regionalen Tomaten gegriffen hat.

    Das, Maria, was du bezüglich des Koran erlebt hast, ist natürlich eine wundervolle Erfahrung!
    Denn es schwingt ja da auch lebendig mit, wie sich dieser Mann (auch dir gegenüber) verhalten hat – und dies spricht in deinem Falle dann dafür, dieses Geschenk dann auch anzunehmen bzw. sich mit dieser Schrift zu beschäftigen.

    Der tief-religiöse Glaube an eine übergeordnete, intelligente und liebende Kraft, bestimmt natürlich unser ganzes Leben – er entwickelt sich aber nach und nach erst, wie bereits erwähnt, über viele Erlebnisse und wird dann irgendwann zu einer Art innerer, persönlicher Gewisshheit.
    Übrigens kann uns dieser Geist stets heilen, wie damals bei/durch Jesus, wir brauchen IHN/ES nur einzuladen.
    Wer sich dieser Kraft bewusst und mit reinem Herzen zuwendet, dem wird immer geholfen werden – das ist meine Erfahrung.
    Manchmal sieht diese Hilfe möglicherweise nur anders aus, als wir sie erwarten…

    Mit lichten Grüßen
    Stefan